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Haie im Museum für Naturkunde

281116 Haie MuseumfNaturkundeHaie, unbekannte Wesen. Jäger und Gejagte. Eine Sonderausstellung  im Museum für Naturkunde geht dem Mythos nach.  Seit etwa 400 Millionen Jahren bevölkern Haie in den unterschiedlichsten Formen unsere Erde -  20 Meter lange Waljäger, Planktonfresser,  Meeresbodenbewohner,  Süßwasserfisch. Zu sehen sind Lebensgroße Modelle, Gebiss- und Körperpräparate, ein Aquarium mit lebenden Bambushaien sowie Reste ausgestorbener Haie. Ein besonderer Hingucker sind die Originalzähne und das Gebissmodell des ausgestorbenen Riesenhais Megalodon.  Ein Teil der Ausstellung sind seltene Fossilfunde aus Magdeburg und dem norddeutschen Raum, die belegen, dass Haie vor vielen Millionen Jahren auch bei uns heimisch waren. Die Ausstellung kann noch bis Mai 2017 besucht werden.

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Das Sandmänchen in der Villa P - 7. Sonderausstellung

171116 SandmänchenVillaPDer Übergang vom Tag zum Traum ist eine heikle Angelegenheit. Das weiß das Sandmännchen, das sich seit fast sechzig Jahren nicht einen Tag Urlaub gönnt, um Generationen von Kindern allabendlich ins Bett zu begleiten. Vor dem Schlafengehen nimmt es sie mit in aller Herren Länder: in den Orient, auf den Mond, ins Märchenland, ja bis nach Magdeburg. Weit über 70.000 mal ist es schon über den Bildschirm gewandert – zu Land, zu Wasser, in der Luft. Viele der über 400 Trickfiguren-Freunde und 240 Fortbewegungsmittel, die es dabei gesammelt hat, bringt es zur Winterzeit mit in die FigurenSpielSammlung Mitteldeutschland. Mit dabei sind eine riesige Mondrakete, viele Märchenfiguren, alte Lokomotiven und die Magdeburger Straßenbahn. Eine Weihnachtsausstellung zum Träumen – nicht nur nachts.

Die Ausstellung kann (muß) bis April 2017 besucht werden.

 

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Der Baukünstler Carl Krayl-Sonderausstellung in Magdeburg

021116 CarlKrayl SonderausstellungMagdeburg eine bunte Stadt, als Motor der Moderne?
Im Kulturhistorischen Museum hat die Sonderausstellung zu Karl Krayl ihre Tore geöffnet. Krayl  gehört zu dem kleinen Kreis von Architekten, die an allen Phasen der architekturmoderne  beteiligt waren –  vom utopisch-schwärmerischen Aufbruch nach dem ersten Weltkrieg, über die große Schaffensphase in den 1920er Jahren bis zum erzwungenen Ende des Neuen Bauens durch die Nazis.
Die Sonderausstellung präsentiert erstmals den Baukünstler Carl Krayl, der mit seinen Zeichnungen, seiner Malerei und seiner Architketur für Furore sorgte. Er trug ab 1921
maßgeblich dazu bei, Magdeburg zu einer Modellstadt der Moderne zu machen.
Der damalige Stadtbaurat Bruno Taut holte Krayl zu sich nach Magdeburg. Der enge Mitarbeiter von Taut leitete dessen berühmt-berüchtigtes Programm zur farbigen Bemalung von 100 Hausfassaden.
Ein lebendiges Zeugnis ist die Otto Richter Straße.

 

 

 

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Daueraussstellung Kunstverführung Teil 2

310816 Kunstverführung2Nach der Eröffnung des ersten Abschnitts im Dezember 2015, folgt jetzt der zweite Teil der Dauerausstellung der historischen Kunstsammlungen. ln der ursprünglichen Präsentation des Kaiser Friedrich Museums wurde in sogenannten Epochen-Räumen die "Kultur des Hauses" in den verschiedenen Zeiten gezeigt. An diese Tradition knüpft die neue Dauerausstellung an. So werden beispielsweise aufwändig restaurierte Objekte erstmals gezeigt:  z.B. eine Strickhenkelamphor, Ägyptische Kleinkunst, die griechische Vasensammlung oder die historische Gipssammlung. Mit der Eröffnung des zweiten Teils der Dauerausstellung kann der Besucher nun auf eine Reise durch die Kunst von der Antike bis zum frühen 20. Jahrhundert im Kulturhistorischen Museum gehen.

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4. Art und Vielfalt im Museum für Naturkunde

260816 ArtundVilefalt NaturkundeIn diesem Jahr zeigt das Museum für Naturkunde Magdeburg zum vierten Mal die Ausstellung ART & Vielfalt. Eine Sonderausstellung mit Malerei, Skulptur und Plastik zum Thema Wildtiere im Porträt, ihrem Lebensraum und ihrer Beziehung zum Menschen. Sie ist das Ergebnis des Kunstwettbewerbes um das "Guericke-Einhorn“, der vom Naturwissenschaftlichen Verein zu Magdeburg e.V. und dem Museum für Naturkunde alle zwei Jahre veranstaltet wird. Ausgeschrieben wird der Preis für Künstler, die naturrealistische Wildtierporträts malen oder modellieren und damit das Thema "Artenvielfalt unserer Erde" künstlerisch umsetzen. Mit dem „Guericke-Einhorn“, einer 17 cm hohen Bronzeplastik, wird an das 1663 von Otto von GUERICKE beschriebene Quedlinburger Einhorn erinnert – eine der frühesten wissenschaftlichen Darstellung fossiler Knochenfunde. Mit der Ausstellung möchte das Museum dieser Kunstrichtung ein Forum geben und die Tradition der Tierdarstellung in der Biologie erhalten und fördern. Aus dem Bewerberkreis wurden 29 Künstler aus Deutschland und je eine Künstlerin aus Frankreich und den Niederlandenfür den Wettbewerb ausgewählt. Jeder Künstler darf sich mit bis zu 5 Kunstwerken präsentieren. Die Ausstellung zeigt insgesamt 130 Gemälde, Grafiken, Plastiken und Skulpturen. Diese kann noch bis zum 25. Sep zu den Öffnungszeitendes Hauses besichtigt werden.

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Harzer Goniatitenplatte - 330 Millionen Jahre alte Fossilien

150416 Coniatien NaturkundeMuseumIm Museum für Naturkunde wird derzeit ein besonders wertvolles fossiles Stück ausgestellt. Es handelt sich um  80 x 80 cm große Kalksteinplatte, die im Jahr 2015 angekauft wurde. Diese enthält ein seltenes Massenvorkommen von Goniatiten.  Das sind fossile Gehäuse nautilusartiger Weichtiere. Heute leben noch ähnliche Tiere. Sie werden Perlboote genannt. Über 400 der gewundenen und gekammerten Schalen sind auf der polierten Seite der Platte zu sehen. Bei dem Fund handelt es sich um die 330 Millionen Jahre alte Füllung einer Spalte in einem noch älteren Korallenriff. Der Fund stammt aus dem Kalksteinbruch von Bad Grund im Oberharz.  Die wissenschaftliche Bedeutung dieser Stücke ergibt sich aus der Seltenheit der Funde - es handelt sich um die ersten Belege einer derartigen fossilen Fauna aus Kalksteinen des Harzes. Dieses Stück ist noch bis zum Herbst zusehen. Es ist Teil einen kleinen Galerie zur Entstehung der neuen Dauerausstellung im Museum für Naturkunde. Dann folgt eine Ausstellung zum Thema Haie und Rochen. Dort wird die Fossielenplatte ebenfalls zu sehen sein.

 

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Dietrich Bahß Schenkung KHM

010316 DietrichBahs Schenkung KHMDer Fotograf Dietrich Bahß macht dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg eigene Schwarz-weiß-Fotografien zum Geschenk. Es handelt sich hierbei um Aufnahmen aus Magdeburg aus der Zeit von 1977 bis 1983. Es sind selbst hergestellte, neue Abzüge in Ausstellungsgröße. Ende 2014 waren diese in einer Ausstellung mit dem Titel Hegel 33 zu sehen. Das Forum Gestaltung, Organisator dieser Ausstellung, vermittelte die Schenkung.

 

 

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