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Neue Skulpturen im Skulpturenpark am Kloster Unser Lieben Fauen

030917 NeueSklpturenDer Skulpturenpark des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen ist um eine Attraktion reicher. Seit einigen tagen stehen dort zwei  neue Skulpturen:  Alicia Pac - Insel der Puppen und Nathan Coley -  Für andere Leute, und andere Werke.  Die Neuerungen wollen den Skulpturenpark des Kunstmuseums Magdeburg in die Gegenwart holen, ohne ihm seine Geschichte zu nehmen. Die Skulpturen sind die ersten beiden Projekte eines Ideenwettbewerbes.  Anfang 2016 wurden sie in einer Ausstellung als Entwürfe präsentiert.

 

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Der Künstler Horst Bartnig im Kunstmuseum

200217 derKünstler HorstBartnigSeit kurzem ist im  Kunstmuseum Magdeburg eine neue Ausstellung zu sehen
Konkret Unterbrechungen Horst Bartnig. Nur zwei strukturelle Prinzipien ermöglichen es Horst Bartnig seine Malerei in  einen Kosmos von kaum vorstellbarer Vielfalt zu dehnen: die variationen und die  daraus hervorgegangenen unterbrechungen. Zählt im Einzelbild seiner Malerei die Geometrie mit klaren Farbwechseln ist es in der Begegnung mit mehreren Bildern genau umgekehrt. Es sind keine spontanen oder zufälligen Bilder, die bei Horst Bartnig entstehen. Sie basieren auf  computergestützten Berechnungen. Die visuellen Möglichkeiten scheinen unendlich. Dabei ist die Menge der Formen eng begrenzt.

 

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Herbstsalon 2016

101016 HerbstsalonEnde September eröffnete der 10. Magdeburger Herbstalon traditionsgemäß im Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in der Galerie Süd (Feuerwache).  Zum Jubiläum gibt es eine Gemeinschaftsausstellung mit mit italienischen Künstlern.  Malerei und Plastik. Im gegensätzlichen Miteinander von Malerei und Plastik stellen die Kunstwerke sowohl Balance als auch Kontrast her, erzeugen Harmonie im Raum und fördern Gegenseitigkeit und Miteinander. Vier deutsche Künstler zeigen ihr plastischen Werke, die italienischen Künstler stellen Werke der Malerei und Grafik aus.  Ziel des Herbstsalons ist es in diesem Jahr, deutschen Italien-Besuchern den Stellenwert italienischer Gegenwartskunst neben der Würdigung der Klassik näher zu bringen.  Die Eröffnung wurde durch Vandalismus überschattet: Wenige Stunden zuvor  haben Unbekannte die zum Teil überlebensgroßen Holzplastiken des Bildhauers Marc Haselbach umgestoßen und zerstört. Die fünf Skulpturen sollten zum Start der zehnten Ausstellung präsentiert werden.

 

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Der Künstler Peter Herrmann im Kunstmuseum

081216 Kunstmuseum PeterHerrmann„Die Malerei ist meine einzige Sprache“ – es gibt Künstler, auf die diese Feststellung unumwunden zutrifft. Zu ihnen gehört der 1937 in Großschönau, Sachsen, geborene, viele Jahre in Dresden und heute in Berlin lebende Maler Peter Herrmann. Die Ausstellung zeigt einen großen Ausschnitt der nach 2000 entstandenen, großformatigen Gemälde sowie Zeichnungen der letzten Jahrzehnte.

Peter Herrmann malt Figuren, Stadtszenen und Alltagsbegebenheiten, kommt dabei dem frühen Ernst Ludwig Kirchner und Henri Rousseau nahe, ist vielleicht spielerisch wie die Jungen Wilden und bleibt dennoch völlig eigenständig. Weil er die Malerei bewundert, nimmt er sie selber so ernst. Mit seltener Leichtigkeit schaffen es seine Bilder, ganz unterschiedliche Ereignisse und Zeiten in die Gegenwart zu verwickeln.

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Ausstellung Xanti Schawinsky - Vom Bauhaus in die Welt

080716 XantiSchawinskiyIm Rahmen der Landesausstellung "Große Pläne! Die angewandte Moderne in Sachsen-Anhalt 1919-1933" stellt das Kunstmuseum im Kloster Unserer Lieben Frauen einen wenig beachteten Magdeburger Künstler in den Fokus: Xanti Schawinsky. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen seine Arbeiten während seiner Zeit am Bauhaus und am Black-Mountain-College. Als Leiter der Grafikabteilung im städtischen Hochbauamt Magdeburg prägte Xanti Schawinsky zwischen 1929 bis 1931 weite Bereiche des städtischen Erscheinungsbildes durch innovative Entwürfe für Werbeträger und zudem als Gestalter wegweisender Ausstellungen. Zu sehen vom 21. Juni bis 25. September 2016.

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Ars Viva 2016 im Kunstmuseum

271016 ArsVivaDer Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. vergibt seit 1953 jährlich den ars viva-Preis für Bildende Kunst an junge, in Deutschland lebende Künstler, deren Arbeiten sich durch richtungweisendes Potential auszeichnen. In diesem Jahr wurde er an Jan Paul Evers, Leon Kahane und Jumana Manna
verliehen.  Das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen zeigt erstmals Arbeiten aller drei Preisträger in einer Ausstellung.

Die Werke der jungen Künstler zeichnen sich durch unterschiedliche Arbeitsweisen und den Einsatz verschiedener Medien aus. Zu sehen sind skulpturale Arbeiten und Zeichnungen ebenso wie Video, Fotografie und Installationen. Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten, darunter auch solche, die in direktem Zusammenhang mit Magdeburg und dem Kunstmuseum stehen. Nach 1994 ist die ars viva zum zweiten Mal zu Gast im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen.


Jan Paul Evers arbeitet mit den analogen Produktions- und Bearbeitungsprozessen der Fotografie. Aus bestehendem und selbst fotografiertem Material entstehen mithilfe verschiedener Entwicklungstechniken seine Schwarzweiß-Arbeiten. Seine Kompositionen rücken das Verhältnis von Bild und Abbild, Motiv und Wirklichkeit in den Fokus. Indem er die Funktion der Reproduktion hinterfragt, knüpft Evers an den fortwährenden Diskurs über das Wesen der Fotografie an.


Leon Kahane setzt sich in seinen Videoarbeiten, Fotografien und Installationen mit sozialkritischen Themen wie der Konstruktion territorialer Grenzen und den problematischen Bedingungen der Arbeitsmigration auseinander. In der Magdeburger Schau sind Arbeiten zu sehen, in denen er die künstlerische Auffassung und Praxis seiner Eltern als auch seiner Großmutter reflektiert.

Jumana Manna entwickelt in ihren Video- und skulpturalen Arbeiten Narrative, die sich wie Possible Histories lesen. Ihre künstlerische Feldforschung spürt den Identität stiftenden Erzählungen nach, die immer wieder auch einen Spannungsbogen vom privaten Raum bis hin zur nationalen Ebene aufzeigen. In Magdeburg zeigt Manna neben Skulpturen die Arbeit A Magical Substance Flows into Me (2015), die Bezug auf den Musikethnologen Robert Lachmann nimmt.  Dieser versuchte in den 1930er-Jahren in Jerusalem ein Archiv orientalischer Musik zu etablieren. Auf den Spuren Lachmanns wandernd, zeichnet Manna die vielschichtig verflochtene kulturelle jüdische und arabische Geschichte nach.

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Ausstellung Magdeburg – Reklame- und Ausstellungsstadt der Moderne

070716 MARAMMIm Rahmen der Landesausstellung "Große Pläne! Die angewandte Moderne in Sachsen-Anhalt 1919-1933" präsentiert das Forum Gestaltung in den Räumen der ehemaligen Kunstgewerbeschule die Ausstellung: "maramm Magdeburg – Reklame- und Ausstellungsstadt der Moderne",  zu sehen vom 01. Juni - 11. Dez 2016
Nach Weltkrieg und Kaiserreich entdeckte Magdeburg die neue Gestaltung als Reagenz moderner städtisch-sozialer Identität. Neben der Architektur setzten Reklame und Ausstellungswesen entscheidende Akzente. Der Bogen der Ausstellung spannt sich von Bruno Tauts Aufruf zum farbigen Bauen bis zur weltweit rezipierten Deutschen Theater-Ausstellung 1927, von den Firmenzeichen und Ausstellungsgestaltungen Wilhelm Deffkes bis zu den Reklamesäulen und Plakaten von Walter Dexel, vom bespielhaften Schriftunterricht eines Hermann Eidenbenz bis zu den Fotos des Bauhäuslers Xanti Schawinsky, in denen sich eine Stadt der Moderne in den Augen eines Modernen spiegelt.
Forum Gestaltung, Brandenburger Str. 10, Sonderöffnungszeiten: täglich 12 bis 18, donnerstags bis 20 Uhr.

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